5 häufige Klischees über Frauen und Gaming

Konsolen, eSports, Online Gaming – oft wird angenommen, dass dieser Bereich ein Männerthema ist, mit dem Frauen nichts am Hut haben. Viele Menschen können sich eben noch immer nicht vorstellen, dass nicht nur Männer, sondern auch viele Frauen gerne auf der Couch die Füße hochlegen und auf der Suche nach Klassikern wie Book of Dead Casinos im Netz durchforsten und ein paar Runden am Slot spielen.

Es mag sein, dass das Thema Gaming noch immer von Männern beherrscht wird, doch das weibliche Geschlecht holt ziemlich stark auf – sei es im Online Casino oder an der Konsole. Deshalb soll es hier um die bekanntesten Irrtümer gehen, denen immer noch viele Menschen aufsitzen, wenn es um Frauen und Gaming geht. Stereotype Vorstellungen gehören nämlich langsam der Vergangenheit an.

“Frauen interessieren sich doch gar nicht für Games”

Wahrscheinlich eine der Standardphrasen, wenn es um das Thema geht. Doch dass Frauen sich nicht fürs Spielen interessieren, ist ein reiner Irrtum. In manchen Gaming-Communities gibt es bereits mehr weibliche Spieler als männliche, und auch der Gesamtanteil an Frauen beim Gaming steigt stetig und liegt derzeit schon über 40%. Wer also noch immer glaubt, dass Spielen reine Männersache ist, der hat schon länger die Entwicklung verschlafen.

“Frauen sind die schlechteren Gamer”

Wenn Frauen spielen, wird ihnen gerne vorgehalten, dass sie es sowieso nicht richtig können. Doch dass Ladies an der Konsole oder im Online Casino schlechter abschneiden als ihre männlichen Gaming-Kollegen ist keinesfalls belegt. In manchem Genre schlagen sich Frauen sogar besser als Männer, denn sie analysieren perfekt, planen gut und gehen nicht mit der “Haudrauf”-Mentalität mancher Männer vor. Ihre taktischen und organisatorischen Fähigkeiten sowie ihre rationale Risikobereitschaft bringen Frauen in vielen Games weit nach vorne.

“Frauen spielen nur langweilige Spiele”

Dass Frauen sich ausschließlich mit Browsergames beschäftigen, bei denen eine alte Farm mit niedlichen Tieren auszustatten ist, oder knallbunte Süßigkeiten im Trio aneinandergekettet werden müssen, ist ein weiteres überholtes Klischee. Ob man(n) es glaubt oder nicht, aber Frauen spielen genauso gern Shooter, Rollenspiele oder andere vermeintliche Männer-Games. Natürlich werden viele von ihnen auch von Farm-Simulationen, Aufbauspielen oder ähnlichen Games angezogen, doch das bedeutet nicht, dass Frauen sich darauf beschränken. Aber dieser Irrtum hält sich besonders stark und wird durch Spiele befeuert, die speziell für das weibliche Geschlecht entwickelt wurden bei der Debatte um genderspezifische Spiele und scheinbare Vorlieben nicht unbedingt hilfreich sind.

“Frauen sind zu zart besaitet für die meisten Spiele”

Auch dies ist ein Irrtum, der nicht länger haltbar ist. Im Bereich Shooter gibt es bereits Frauen, die auch schon bei eSports-Veranstaltungen teilgenommen und Preise gewonnen haben. Nur weil Action und Waffen angesagt sind, ist das Spiel für Frauen nicht automatisch uninteressant. Im Gegenteil, einige Männer würden sich wundern, wenn sie wüssten, dass auch Frauen eiskalte Killer sein können, die verbissen kämpfen und sich von harten Gegnern oder schweren Monstern nicht einschüchtern lassen.

“Die hübschen Frauen spielen sowieso nicht”

Ein gängiges Klischee ist, dass spielende Frauen typische Einzelgängerinnen sind, die eher ein Mauerblümchen-Dasein fristen, während die hübschen und attraktiven Kolleginnen ihre Zeit anders zu nutzen wissen. Doch dieses Vorurteil ist nicht nur sexistisch, sondern schlichtweg falsch. Noch immer müssen Frauen sich verteidigen, wenn sie vermeintlichen Männerberufe oder -hobbys nachgehen. Dass Frauen hübsch, intelligent und schlagfertig zusammen sein können, halten viele Männer für unmöglich.

Deshalb wird es Zeit, dass die weiblichen Gamer öffentlich zu ihrer Leidenschaft stehen. Denn nur so kann den vielen – leider noch immer bestehenden – Stereotypen der Garaus gemacht werden. Am Ende sollte egal sein, ob Mann oder Frau am Gamepad sitzt – wichtig ist, dass man Spaß bei der Sache hat und im Wettbewerb geschlechtsunabhängig mit seiner Fähigkeit überzeugt.