Nacht zum 1. April
Heute ist das Fest der Großen Göttin in ihrem sexuellen Aspekt, der geschlechtliche Vereinigung, Geburt und Tod umfasst. Bei den Römern wurde sie als Venus verehrt, bei den Griechen hieß sie Aphrodite. Der Monat April (Aphrilis) ist ihr geweiht.
Der Name Venus ist von den venezianischen Stämmen der Adria, nach der auch die Stadt Venedig benannt ist, abgeleitet. Veneration (engl. "Verehrung", "Ehrfurcht") und venery (engl. "Geschlechtsverkehr", "-genuss", aber auch "Jagd") sind weitere Sprachformen.
Venus war die Herrin der Tiere, was sich im englischen Wort für Wildbret "venison" zeigt und soviel wie "Venus-Sohn" bedeutet.
Der Brauch, jemanden am ersten Tag des Monats „in den April zu schicken", ist in den meisten Ländern Europas und auch in den USA verbreitet (Fool's Day). In Frankreich heißt das Opfer solcher Streiche Aprilfisch, in Schottland gowk oder Kuckuck, in anderen englischsprachigen Ländern Aprilnarr.
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