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BESITZDENKEN

Du mußt mich nicht um Erlaubnis fragen, wenn Du etwas zitieren willst, was ich gesagt oder geschrieben habe. Wir tun beide die Arbeit des Schöpfers. Es ist unsere Aufgabe, Informationen nach außen zu tragen. Verwende, was immer Du magst.

- Don Coyhis, mohikanischer Schriftsteller und Berater, Indianer

Das antwortete Don Coyhis, Vorsitzender der White Bison Society, als er von Anne Wilson Schaef gefragt wurde, ob sie einige Passagen aus seinem wunderbaren neuen Meditationsbuch verwenden dürfe, das auf dem Medizinrad und indianischer Spiritualität beruht.

Unter den Naturvölkern gibt es Menschen, die meinen, sie seien genug ausgebeutet worden. Sie sind nicht mehr bereit, irgend etwas mit den Weißen zu teilen. Ich kann ihre Haltung verstehen.
Und es gibt Menschen wie Don.

Die meisten Menschen der Naturvölker sind wie Don. Sie wissen, dass Besitz - woran auch immer, besonders aber an Worten - eine Illusion ist. Sobald wir sie aussprechen, gehören sie dem Universum. Wenn wir alle, nach unserem besten Vermögen, die Arbeit der Schöpfung tun, dann gibt es keinen Besitz.

Wenn ich die Arbeit der Schöpfung tue, ist Besitz eine Illusion.

Ich bin ohne Besitz auf diesem Planeten gelandet und genauso werde ich ihn wieder verlassen. Mein Körper ist geborgt, und wenn ich ihn gut behandle, wird er halten, bis meine Seele ihn nicht mehr braucht. Genauso ist es mit der Erde.

Wir sind Gäste der Erde. Wer kann sich anmaßen, sie für sich zu beanspruchen und stückweise an andere gegen Geld zu vermieten? Nur solche, denen dieses "Recht" von anderen eingeräumt wird.

Mehr zu besitzen, als ich brauche, geht immer auf Kosten anderer und beruht auf dem Recht der Gewalt.  

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